Schlafmangel?

Die Idee

Schlafmangel macht dick.

Stimmt das?

Ja.

Warum

Der Volksmund sagt: "Wer schläft der sündigt nicht".

Kurz: Man kann beim Schlafen auch nichts essen. Interessanter ist, dass sich der Hunger nach Süßigkeiten stark steigert, wenn man weniger Schlaf bekommt als man sonst so braucht.

So hat Esra Tasali (University of Chicago) in einer Untersuchung festgestellt, dass nur zwei Tage Schlafreduktion auf jeweils 4 Stunden bei normalen Menschen ausreichen, starken Heisshunger nach Bonbons, Pralinen, Plätzchen und sonstige Süßigkeiten auszulösen. Noch größer war das Verlangen von Leuten, die gerade eine Diät durchführten.

Durch den Schlafmangel wird verstärkt das Hormon Ghrelin ausgeschüttet (Appetit-Stimulans).

Ghrelin steigert den Hunger und erhöht so die Nahrungsaufnahme, meistens wird über den Energiebedarf hinaus Nahrung aufgenommen, die dann als Fett eingelagert wird.

Bei einer Diät ist das Ghrelin im Blut schon gesteigert, zusätzlicher Schlafmangel steigert den Hormonspiegel noch weiter, am Ende kreisen die Gedanken nur noch ums Essen und stören den Schlaf noch weiter. Das erklärt so manches Misserfolg bei einem Abnahmeversuch über eine Diät.

Will man ohne Heisshunger-Attacken abnehmen, so muss man immer für ausreichenden und gesunden Schlaf sorgen.

Buchtipp


Schlank im Schlaf
von Detlef Pape
ISBN 3774287791

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