Machen Light-Produkte dick?

Sind Light-Produkte Betrug am Körper?

Die Supermärkte wimmeln vor lauter Light-Produkten; fettarme Milch, Jogurt, Pudding, Käse, Wurst und Süsstoff in allem was süss schmecken soll.

Der geringere Kaloriengehalt der Light-Produkte ist unbestritten.

Doch wer glaubt, dass das Abnehmen mit Light-Produkten leicht gemacht wird, der irrt.

Der Hunger bleibt

Wenn du Appetit auf Süsses hast, dann ist es häufig dein Körper, der nach Süssem verlangt.

Ein kalorienreduziertes Jogurt mit Süsstoff befriedigt diesem Bedarf aber mitnichten.

Dann müssen entweder noch mehr Jogurts her, oder etwas anderes, bis man befriedigt ist, oder einem schlecht wird.

Genauso sieht es mit fettarmen Produkten aus. Durch die Beschaffenheit der fettarmen Produkte wird dem Körper ein fetthaltiger Genuss vorgegaukelt, der dann nicht befriedigt wird.

Auch hier besteht die Gefahr des Weiteressens mit lauter Sachen, die letztendlich nicht das hergeben, was der Körper sich ersehnt.

Gegen einen halbfetten Quark ist nichts einzuwenden; ein Magerquark ist schon kritischer, auch wenn er überall als schlankfördernd gepriesen wird. Aber was nützt der magerste Quark, wenn man danach weiteressen muss, weil einem was Entscheidendes fehlt?

Auch die halbfette Salami bringt keinen Gewinn, wenn man davon doppelt soviel isst.

Wichtig ist, dass man beobachtet, wie das einzelne Produkt auf einen wirkt.

Da wäre z.B. der Kaffetrinker, der 10 Tassen am Tag trinkt, am liebsten mit je 2 Würfeln Zucker.

Wenn dieser Kaffeetrinker nun stattdessen Süsstoff in seinen Kaffee tut, kann sich das mit etwas Glück durchaus positiv auf sein Gewicht auswirken; wahrscheinlich weil es ihm mehr nach Flüssigem und Koffein giert, als nach dem Zucker. Oder er fängt an, täglich ein paar Schokoladen-Croissants zu essen, weil ihm der Zucker im Kaffee fehlt.

Im zweiten Fall hat sich der Süsshunger des Kaffeetrinkers nur verlagert - gewonnen ist gar nichts.

Gibt es auch "gute" Light-Produkte?

Die Wirkung der Lightprodukte auf den Einzelnen hängt vom jeweiligen Typ ab.

Grob könnte man zusammenfassen:

  • Süssstoffe lassen unbefriedigt, sofern echter "Süsshunger" vorliegt.
    Ansonsten eine brauchbare Alternative, da diese normalerweise keine verstärkte Insulinausschüttung bewirken und so den Blutzuckerspiegel unverändert lassen.
  • Fettarme bzw. Magerprodukte lassen entweder unbefriedigt oder enthalten immernoch etliches an Fett.
  • Alkoholarme Biere sind durchaus zu empfehlen. Sie erleichtern Kopf und Figur im Vergleich zu vollalkoholischen Bieren.

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