BMI-Rechner

Berechnen Sie Ihren BMI

In diesem Formular können Sie Ihren BMI ausrechnen.

Geben Sie Ihr Körpergewicht in Kilogramm ein, Ihre Körpergrösse in Meter, mit Komma und klicken Sie an, ob Sie männlich oder weiblich sind.

Klicken Sie dann auf "Berechnen".

Body-Mass-Index berechnen

Körpergewicht Kg
Körpergröße Meter
Geschlecht weiblich männlich
 

Für Kinder und Jugendliche ist diese BMI-Berechnung nicht geeignet.
Sie gilt nur für Erwachsene.

Wer seinen Körper gründlicher analysieren lassen will und außerdem wissen will, wie viel Kalorien verbraucht werden, kann den Körperanalyse-Selbsttest durchführen.

Was ist der Body-Mass-Index (BMI)?

Schon seit langer Zeit versuchen Mediziner, die Frage, ob jemand übergewichtig ist oder nicht, in Zahlen zu fassen.

Das Gewicht ist zwar ein wichtiger Messwert, der in gewisser Weise Auskunft darüber gibt, ob jemand zu dick oder zu dünn ist.

Doch größere Menschen sind naturgemäss schwerer als kleinere Menschen.

Daher ist es nötig, dass auch die Größe berücksichtigt wird, wenn man feststellen will, ob jemand Übergewicht hat.

Broca-Formel

Viele Jahrzehnte lang wurde die Broca-Formel verwendet, um festzustellen, ob Übergewicht besteht. Bei dieser Formel wird von der Körpergrösse ein Meter abgezogen. Die übrig bleibenden Zentimeter stellen das Normalgewicht dar. Davon zehn (für Männer) oder 15 Prozent (für Frauen) abgezogen, ergibt das sogenannte Idealgewicht.

Bei Mittelgrossen funktioniert die Broca-Formel relativ gut, doch bei kleinen oder grossen Menschen kommt es zu unpassenden Ergebnissen.

BMI

Seit den 1980er Jahren hat sich der Body-Mass-Index (BMI) durchgesetzt, denn er berücksichtigt die Körpergrösse im Quadrat. Dadurch passen die Ergebnisse auch für grosse und kleine Menschen.

Der BMI ist heutzutage die beliebteste Rechenmethode zur Ermittlung von Über- und Untergewicht.

Selbst Lebens- und private Kranken-Versicherungen benutzen den BMI, um die Höhe ihrer Beiträge festzulegen.

BMI-Formel

Die Formel für den BMI lautet:

Körpergewicht (in Kg)
Körpergröße (in Meter) im Quadrat

Ergebnisse:

Über 40

Starkes Übergewicht (Adipositas Grad III): Unbedingt abnehmen.
Mehr Infos über starkes Übergewicht ...

31 - 39

Deutliches Übergewicht (Adipositas Grad I und II): Abnehmen wäre gut.
Mehr Infos über deutliches Übergewicht ...

25 - 30 (Frauen) bzw. 26 - 30 (Männer)

Leichtes Übergewicht: Abnehmen aus medizinischer Sicht nicht dringend erforderlich, außer zusätzlich bestehen Bluthochdruck, Diabetes oder Gicht.
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19 - 24 (Frauen) bzw. 20 - 25 (Männer)

Normalgewicht: Abnehmen nicht erforderlich.
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Unter 19

Untergewicht: Hier besteht Gefahr von Magersucht. Von Schlankheitkuren wird dringend abgeraten!
Mehr Infos über Untergewicht ...

Starkes Übergewicht - Adipositas Grad III

Ab einem BMI von 40 spricht man von Adipositas Grad III.

Bei diesem BMI hat man ganz erhebliches Übergewicht.

Mit einem BMI von 40 und einer Körpergrösse wiegt man über 115 Kg.

Wenn man nicht gerade ein sehr erfolgreicher Bodybuilder auf Weltklasse-Niveau ist, dann hat man mit einem BMI von über 40 so viel Übergewicht, dass die Gesundheit erheblich gefährdet ist.

Viele der Menschen mit einem BMI über 40 haben eine Schilddrüsen-Unterfunktion oder andere Erkrankungen des Hormonsystems. Auch andere Erkrankungen kommen in Frage, in seltenen Fällen auch genetische Störungen der Appetitsteuerung und des Stoffwechsels. Daher sollte man einen Arzt aufsuchen, wenn man einen BMI von über 40 hat, und sich gründlich untersuchen lassen.

Bei den meisten der Betroffenen liegt eine ausgeprägte Insulinresistenz vor, die es schwierig macht, die Ernährung so umzustellen, dass man erfolgreich abnehmen kann. Daher braucht man ein ganz klares Ernährungsprogramm, das auf das hohe Gewicht und die damit verbundenen Probleme ausgelegt ist.

Auch Sport wird in dieser Gewichtsklasse schwierig, weil die Gelenke durch das hohe Gewicht sehr stark belastet sind. Am geeignetsten sind schwimmen, walking und radfahren, in frischer Luft und auf dem Heimtrainer. Zu Beginn sollte man ganz allmählich starten, um den Körper nicht zu überlasten. Bevor man mit Sport anfängt, sollte man

Am besten ist es, wenn man bei einem BMi über 40 mit ärztlicher Hilfe abnimmt. Bevorzugt sollte man in eine spezielle Klinik gehen, wo man alles über schlank machende Ernährung lernt und allmählich an regelmäßige Bewegung herangeführt wird.

Deutliches Übergewicht - Adipositas Grad I und II

Bei einem BMI zwischen 30 und 35 spricht man von Adipositas Grad I und bei einem BMI zwischen 35 und 40 von Adipositas Grad II.

Man könnte von deutlichem Übergewicht sprechen, was jedoch keine offizielle Bezeichnung ist.

In diesem BMI-Bereich kann das Gewicht schon eine spürbare Belastung für die Gesundheit darstellen, muss es aber nicht zwangsläufig. Manche Menschen mit einem BMI zwischen 30 und 40 sind rundum gesund, vor allem, wenn sie sich regelmässig bewegen.

Je nach Gesundheitszustand kann das Abnehmen noch auf eigene Faust gelingen, wenn man seine Ernährung dauerhaft umstellt, sich viel bewegt und sehr viel Geduld mitbringt.

Wenn das Abnehmen ohne Hilfe nicht funktioniert, sollte man sich nicht scheuen, sich Hilfe zu suchen.

Möglicherweise kann eine Abnehmkur unter ärztlicher Aufsicht in einer speziellen Klinik die beste Hilfe bringen. Aber auch ambulante Abnehmkurse können vielen der Betroffenen dabei helfen, langfristig weniger zu wiegen.

Bei deutlichem Übergewicht ist es zunächst sinnvoll, wenn man sich leichtes Übergewicht als Abnehmziel setzt. Dann ist das Ziel schneller erreicht und der Gesundheit ist schon viel geholfen. Der Körper braucht auch eine Weile, um sich an das niedrigere Gewicht zu gewöhnen. Wenn man leichte Übergewicht erreicht hat, kann man sich als nächstes das Normalgewicht als Ziel setzen, wenn man noch weiter abnehmen will.

Leichtes Übergewicht

Von leichtem Übergewicht kann man sprechen, wenn der BMI zwischen 25 und 30 liegt.

In medizinischen Studien wurde herausgefunden, dass man in diesem BMI-Bereich eine besonders hohe Lebenserwartung hat, sogar höher als bei schlanken Menschen.

Die längere Lebenserwartung hängt möglicherweise damit zusammen, dass man im Alter bei schweren Erkrankungen nicht so schnell abmagert. Man hat also etwas zuzusetzen, wie man es im Volksmund nennt.

Das bedeutet aber auch, dass leichtes Übergewicht vor allem im Alter von Vorteil ist.

Wenn man schon als junger Mensch leichtes Übergewicht hat, kann das der Beginn einer Übergewichts-Karriere sein, die nach und nach zu immer stärkerem Übergewicht führt.

Doch es wäre fatal, das leichte Übergewicht mit strengen Diäten zu bekämpfen, denn es sind gerade solche Diäten, die den Kreislauf des Jojo-Effektes in Gang setzen und im Laufe der Jahre zu einem immer höheren Gewicht führen.

Ob leichtes Übergewicht mit Gesundheitsbeschwerden verbunden ist, hängt einerseits damit zusammen, wie viel man sich bewegt und andererseits, wie man veranlagt ist.

Manche Menschen leiden schon bei leichtem Übergewicht unter Bluthochdruck, Kurzatmigkeit, Gelenkbeschwerden, Rückenschmerzen oder Diabetes. Auch die Blutfettwerte sind bei vielen der Betroffenen erhöht.

Andere sind jedoch kerngesund, vor allem, wenn sie sich regelmäßig bewegen.

Von der individuellen Gesundheit hängt es ab, ob man bei leichtem Übergewicht aus Gesundheitsgründen abnehmen sollte oder nicht.

Wer kerngesund ist, kann sein leichtes Übergewicht behalten, es sei denn, man will aus ästhetischen Gründen abnehmen.

Egal ob man wegen der Gesundheit oder wegen der Optik abnehmen will, sollte man sich beim Abnehmen Zeit lassen. Mehr als 2 Kilogramm pro Monat sollte man nicht abnehmen, sonst wird der Stoffwechsel zu stark verlangsamt (siehe Hungerstoffwechsel).

Eine erfolgreiche Gewichtsabnahme erreicht man am besten mit einer massvollen Ernährungsumstellung und regelmässigem Sport.

Normalgewicht

Der BMI-Bereich zwischen 20 und 25 bei Männern und 19 bis 24 bei Frauen wird als Normalgewicht bezeichnet.

Das Normalgewicht ist der Gewichtsbereich, von dem übergewichtige Menschen träumen.

Doch viele normalgewichtige Menschen sind mit ihrer Figur nicht zufrieden.

Das kann verschiedene Gründe haben.

Durch superdünne Models liegt das Schönheitsideal heutzutage im Bereich des Untergewichtes. Das Normalgewicht weicht teilweise deutlich von der Modelfigur ab. Daher wird häufig bei einem gesunden Körper und einer guten Figur eine weitere Gewichtsabnahme angestrebt, was oft zu Krankheiten führen kann.

Wer sich wenig bewegt, und daher wenig Muskeln hat, kann im oberen Bereich des Normalgewichtes durchaus schon leicht füllig wirken. Mit mehr Muskeln wäre man bei gleichem Gewicht wohlgeformt und knackig.

Auch das Alter spielt im Bereich des Normalgewichtes eine wichtige Rolle. Junge Menschen haben ihre optimale Figur meistens eher im unteren Bereich des Normalgewichtes. Je älter man wird, desto mehr nähert man sich natürlicherweise dem oberen Bereich des Normalgewichtes an.

Manche Menschen mit Normalgewicht haben auch ungünstige Proportionen, mit denen sie unzufrieden sind. Besonders häufig leiden Frauen unter Reiterhosen, die sich an der Außenseite ihrer Oberschenkel bilden. Andere haben bei schlanken Beinen leichte Speckpolster an den Hüften, die über engen Hosen sichtbar sind.

Bei wieder anderen normalgewichtigen Menschen ist der Bauch dicker als der restliche Körper. Wenn es sich dabei um inneres Bauchfett handelt, kann dieses viszerale Fett eventuell schon eine Belastung für die Gesundheit sein, vor allem, wenn das Gesamtgewicht im oberen Bereich des Normalgewichtes liegt und der Bauch stark unverhältnismäßig dick ist.

Das ist aber nur selten der Fall. Keinesfalls ist ein kleines Bäuchlein bei Normalgewicht eine gesundheitsliche Bedrohung, auch wenn uns das von manchen Schlankheitsaposteln so eingeredet wird.

Wenn man bei Normalgewicht mit seiner Figur unzufrieden ist, dann sollte man keinesfalls eine Diät machen, denn sonst bestünde die Gefahr, dass man anschließend deutlich zunimmt.

Stattdessen kann man auf übermässiges Naschwerk verzichten und vor allem regelmässig Sport treiben. Durch körperliche Bewegung wird man straff und beweglich.

Sowohl für die Schönheit als auch für die Gesundheit ist regelmässige Bewegung die beste Medizin.

Untergewicht

Unterhalb eines BMIs von 20 bei Männern und 19 bei Frauen spricht man von Untergewicht.

Das heutige Schönheitsideal in den Industrieländern liegt im Bereich des leichten Untergewichtes, was zu erheblichen Gesundheitsproblemen führt, unter anderem sogar zu vermehrtem Übergewicht.

Nur sehr schmal- und langgliedrige Menschen sehen bei leichtem Untergewicht noch gut aus. Bei sehr jungen, schmal gebauten Frauen kann leichtes Untergewicht normal und gesund sein, zumindest, wenn sie ausreichend essen. Hierbei liegt jedoch die Betonung auf leichtem Untergewicht.

Normal veranlagte Menschen wirken selbst bei leichtem Untergewicht knochig und abgemagert. Normalerweise sind sie auch nicht gesund, beziehungsweise sie sind nicht voll leistungsfähig.

Wer trotz Untergewicht weiter abnehmen will, ist entweder von Magersucht bedroht oder leidet bereits unter Magersucht. Dabei handelt es sich um eine schwerwiegende Erkrankung, die tödlich enden kann. Bei einer Magersucht sollte man unbedingt ärztlich behandelt werden und eine Therapie durchführen.

Manche Menschen sind auch unfreiwillig untergewichtig.

In diesem Fall sollte man sich ärztlich untersuchen lassen, ob möglicherweise eine Erkrankung für das Untergewicht verantwortlich ist. Dies könnte beispielsweise eine Schilddrüsen-Überfunktion sein. Falls man aus Krankheitsgrünen untergewichtig ist, sollte diese Krankheit behandelt werden.

Wer jedoch körperlich gesund ist und aufgrund von Appetitmangel zu dünn ist, sollte mehr Entspannung in sein Leben bringen. Um mit Appetit essen zu können, braucht man Ruhe und Entspannung. Dann sollte man sich Zeit nehmen, das zu essen, was man besonders gerne isst. Bei einem stressigen Leben ist es jedoch für unfreiwillig Untergewichtige mitunter gar nicht so einfach, genügend Muße für einen besseren Appetit zu finden.

Nachteile des BMIs

Leider wird bei der Berechnung des BMIs nicht berücksichtigt, was für ein Körpertyp man ist (z.B. athletisch, pyknisch oder leptosom).

Auch das Alter wird vernachlässigt. Dabei ist es ganz normal, dass man im Alter etwas zunimmt. Eine gewisse Gewichtszunahme im Laufe der Jahre ist auch nicht gesundheitsschädlich. Die Gewichtszunahme mit dem Alter sollte natürlich nicht zu stark werden.

Problematisch ist auch, dass beim BMI nicht zwischen Muskelmasse und Fett unterschieden wird. Muskeln sind jedoch deutlich schwerer als Fett.

Ein muskulöser Mensch hat daher häufig einen hohen BMI, selbst er gar nicht zu viel Fett hat.

Für athletische Menschen ergibt der BMI also meistens falsche Werte.

Ein weiterer Faktor, der vom BMI nicht berücksichtigt wird, ist die Verteilung des Körperfettes.

Man hat inzwischen jedoch festgestellt, dass das innere Bauchfett erheblich gesundheitsschädlicher ist, als das Fett unter der Haut, beispielsweise an Hüften und Beinen.

Bei einem dicken Bauch kann also auch schon leichtes Übergewicht schädlicher sein als mittelstarkes Übergewicht ohne Bauchbetonung.

Der Bauchumfang spielt also eine sehr wichtige Rolle bei der Beurteilung des Übergewichtes.

Schliesslich werden bei der BMI-Berechnung weder der Knochenbau noch Wassereinlagerungen berücksichtigt. Die Knochen wiegen zwar insgesamt nur zwischen zwei und etwas über drei Kilogramm, sie bewirken also keine drastischen Unterschiede bei Gewicht und BMI. Aber ein breiter Knochenbau bedingt mehr Körpermasse im Innern, vor allem im Rumpfbereich.

Wassereinlagerungen können jedoch durchaus einige Kilos betragen. Zwei bis drei Kilos überflüssiges Wasser im Körper können relativ leicht vorkommen. Schon eine stark salzhaltige Mahlzeit kann ein bis zwei Kilos Wassereinlagerungen bewirken. Diese Wassereinlagerungen verschwinden jedoch meistens schnell von selbst wieder, wenn man weniger salzreich isst.


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